Kritikai visszapillantás

Der Verf. nimmt erneut Stellung zu einigen vielumstrittenen Fragen der ungarischen und fgr. Sprachwissenschaft. I. Der Verf. bringt weitere Beweise dafür, dass das ung. Wortbildungssuffix -ság, -ség ursprünglich zur Bildung abstrakter Nomina gedient hatte. Wenn dem so ist, dann kann das Suffix -ság,...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Author: Mikola Tibor
Format: Article
Published: Szegedi Tudományegyetem Bölcsészettudományi Kara Szeged 1968
Series:Acta Universitatis Szegediensis : sectio ethnographica et linguistica = néprajz és nyelvtudomány = étnografiâ i azykoznanie = Volkskunde und Sprachwissenschaft 12
Kulcsszavak:Nyelvészet - magyar
Subjects:
Online Access:http://acta.bibl.u-szeged.hu/3487
Description
Summary:Der Verf. nimmt erneut Stellung zu einigen vielumstrittenen Fragen der ungarischen und fgr. Sprachwissenschaft. I. Der Verf. bringt weitere Beweise dafür, dass das ung. Wortbildungssuffix -ság, -ség ursprünglich zur Bildung abstrakter Nomina gedient hatte. Wenn dem so ist, dann kann das Suffix -ság, -ség von ség 'Hügel' nicht abgeleitet werden. Der Ursprung des Suffixes könnte vielleicht mit Hilfe eines der folgenden Wörter geklärt werden: fi. hénki 'Seele, Leben' usw., oder fi. sää 'Wetter, Witterung' usw., oder wog. LU si ,Zeit' usw. II. Im zweiten Teil des Artikels wird die phonematische Umschrift eines ostj. Wortes korrigiert. III. Im dritten Teil behandelt der Verf. die Etymologie des ung. Wortes émelyeg 'es ist einem übel'. Der Verf. hält das Wort für eine onomatopoetische Bildung. Auch fi. imelä 'süsslich' und die mit ihm verbundenen Wörter der verwandten Sprachen dürften onomatopoetischen Ursprungs sein. IV. Im Zusammenhang mit der velarisierenden Wirkung der palato-velaren Konsonanten erörtert der Verf. die Etymologie der folgenden ung. Wörter: dagad 'schwellen (intr.)', teli 'voll', áll 'Kinn', Óv 'schützen'. V. Im letzten Teil beschäftigt sich der Verf. mit Rédeis Erklärung vom Ursprung der objektiven Konjugation. Nach Rédei sollte die obj. Konjugation im Ung. so entstanden sein, dass das determinierende Element vom Ende des Subjekts auf das Prädikat übertragen wurde. Dieses Element sollte auch am Prädikat anfangs die Determiniertheit des Subjekts bezeichnet haben, und erst später wäre es auf das Objekt des Prädikats bezogen worden. Die Verfehltheit dieser Annahme ist leicht einzusehen. Wenn Rédeis Erklärung richtig wäre, sollte ein t in der obj. Konjugation des Ung. vorhanden sein. Im Ung. wurde nämlich das Pxsg2 als determinierendes Element gebraucht.
Physical Description:29-37
ISSN:0586-3716